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Arbeitsmarkt/Personal in Russland ein Whitepaper

Arbeitsmarkt und Personalmanagement in Russland

Stand: Mai 2007, download als PDF

Die Wirtschaft der Russischen Föderation hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt und verzeichnete 2006 wieder ein Wachstum von 6,4 Prozent. Die zunehmende Investitionstätigkeit ausländischer Unternehmen insbesondere im europäischen Teil Russlands hat inzwischen auf dem russischen Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen: Der Bedarf an lokalen Fach- und Führungskräften wächst und kann insbesondere in den Wirtschaftszentren kaum noch gedeckt werden. Wer sich geschäftlich in Russland engagieren will, sollte das Ohr demnach sehr dicht am Markt haben, um gute Mitarbeiter zu finden und auch zu halten.

Teil I: Arbeitsrecht in Russland

Allgemeines

Das russische Arbeitsrecht gilt generell als extrem formalistisch und ist in seiner Ausprägung nach wie vor sehr arbeitnehmerfreundlich. Auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen gerade durch ausländische Investoren wird in Russland sehr genau geachtet. Bereits die Wahl des falschen Stempels für ein Dokument kann dabei zum Problem werden.1 Gerichtliche Auseinandersetzungen gerade aufgrund von arbeitsrechtlichen Konflikten nehmen seit Jahren zu.

Rechtliche Grundlagen

Die Grundlagen des russischen Arbeitsrechts liegen in Artikel 37 der Verfassung der Russischen Föderation und im Arbeitsgesetzbuch (im folgenden: ArbGB) der Russischen Föderation. Das russische Arbeitsrecht ist grundsätzlich auf alle Arbeitsverhältnisse in Russland anzuwenden, also auch für die Beschäftigung von ausländischen Mitarbeitern. In Artikel 37 der Verfassung sind unter anderem das Recht auf freie Berufswahl, auf einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn, auf Arbeitsschutz, auf Schutz vor Arbeitslosigkeit, auf Urlaub und auf individuelle und kollektive Arbeitsstreitigkeiten, inklusive Streikrecht, festgeschrieben. Artikel 37 verbietet außerdem die Zwangsarbeit sowie eine Diskriminierung bei der Entlohnung.
Das ArbGB ist offiziell seit dem 1. Februar 2002 in Kraft und wurde im Oktober 2006 umfassend reformiert. Die Änderungen sollten in erster Linie Lücken schließen, die in der praktischen Anwendung der Arbeitsgesetzgebung erkennbar geworden waren.

Neben diesen Grundlagen sind weiterhin relevant für das russische Arbeitsrecht:

  • Erlasse des Präsidenten (Ukaze)
  • Verordnungen der Regierung und des Arbeitsministeriums
  • Gesetze und Vorschriften der Föderationssubjekte
  • Erläuterungen des Plenums des Obersten Gerichts (Relevanz in der Praxis)

Gerade diesen „zusätzlichen“ Regelungen kommt in der Praxis eine hohe Bedeutung zu, die nicht zu unterschätzen ist. Zusätzlich zu dem oben genannten Regelwerk hat jeder Arbeitgeber noch eine Vielzahl interner Dokumente zu erlassen. Zu diesen gehört unter anderen eine Betriebsordnung, ein Stellenplan, der sämtliche Stellen und Positionen im Unternehmen aufführt, Bestimmungen zum Lohn- und Gehaltssystem im Betrieb sowie zu Geschäftsgeheimnissen, Hygienevorschriften sowie vor allem Regelungen zum Arbeits- und Feuerschutz. Die Einhaltung dieser internen Regelungen wird von den Behörden überprüft.
Anmerkung: Die Kontrolle der Einhaltung von Arbeitsrecht und Arbeitsschutzregelungen erfolgt durch die föderale Arbeitsinspektion, die sehr weitgehende Kontroll- und Einsichtsrechte hat. Sie kann ohne Anmeldung Unternehmen prüfen, und stellt meist verschiedene Mängel im Betrieb fest. Die Inspektion erfolgt häufig auf Hinweis unzufriedener Mitarbeiter2.

Individual- und Kollektivarbeitsrecht

Ebenso wie das deutsche ist das russische Arbeitsrecht in ein Individual- und ein Kollektivarbeitsrecht eingeteilt. Letzteres ist jedoch für ausländische Unternehmen in der Praxis nicht so relevant. Ein Pendant zur Mitbestimmung in deutschen Betrieben gibt es in Russland nicht. Auf individueller betrieblicher Ebene gibt es Arbeitnehmervertretungen. Die geringe Arbeitslosigkeit und die kurzen Kündigungsfristen für Arbeitnehmer senken eindeutig die Konfliktbereitschaft, bzw. Konflikte werden dadurch gelöst, dass der Arbeitnehmer sich eine neue Stelle sucht3.

Formen von Beschäftigungsverhältnissen

Grundsätzlich möglich ist laut ArbGB der Abschluss unbefristeter und befristeter Arbeitsverträge. Für den Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages müssen allerdings bestimmte Gründe vorliegen, darunter:

  • Ein zeitweilig abwesender Mitarbeiter muss temporär ersetzt werden.
  • Für Saisonarbeiten werden Arbeitskräfte gebraucht.
  • Kleinbetriebe mit bis zu 40 Arbeitnehmern (bei Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben: 25 Mitarbeiter) und natürliche Personen als Arbeitgeber dürfen befristete Arbeitsverträge abschließen.

Hinweis: Ausgenommen von dieser Regelung sind Repräsentanzen ausländischer Gesellschaften sowie Gemeinschaftsunternehmen, an denen der ausländische Partner mit mehr als 25 Prozent beteiligt ist.

  • Es liegt eine nebenberufliche Tätigkeit vor.
  • Die Tätigkeit steht in Zusammenhang mit einem Praktikum oder einer beruflichen Ausbildung.
  • Beim Abschluss von Arbeitsverträgen mit Direktoren, stellvertretenden Direktoren und Hauptbuchhaltern ist eine Befristung der Tätigkeit möglich4.

In der Praxis spielen befristete Arbeitsverträge in Russland eine untergeordnete Rolle, da Arbeitgeber generell daran interessiert sind, gute Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen zu halten.
Ebenso wie in Deutschland ist auch die Vereinbarung von Teilzeitarbeit möglich. Bei bestimmten Arbeitnehmergruppen (beispielsweise bei Schwangeren oder Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern) darf die Beantragung von Teilzeitarbeit nicht verweigert werden5.
Der Arbeitnehmer in Russland hat im übrigen grundsätzlich das Recht, für mehr als einen Arbeitgeber tätig zu werden - auch dann wenn im Arbeitsvertrag etwas anderes vereinbart wurde6.
Der Arbeitsvertrag: Varianten und Gestaltung

Spätestens drei Tage nach Arbeitsbeginn ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag abzuschließen. Vor Unterzeichnung muss der Arbeitnehmer mit allen internen Dokumenten vertraut gemacht werden. Der Arbeitgeber muss zudem die Einstellung durch einen so genannten „Prikaz“, eine Anordnung, dokumentieren .
Der Arbeitnehmer muss bei der Einstellung sein Arbeitsbuch vorlegen. Dieses dokumentiert neben der Ausbildung vor allem sämtliche beruflichen Stationen jedes Arbeitnehmers in Russland. Das Arbeitsbuch wird nach der Einstellung beim Arbeitgeber hinterlegt8.

Die vorgeschriebenen Inhalte des Arbeitsvertrages sind durch das ArbGB recht genau festgehalten. Er muss unter anderem folgende Angaben und Informationen enthalten:

  • Name und Adresse von Arbeitnehmer und Arbeitgeber
  • Arbeitsstelle, inklusive Sitz des Arbeitgebers
  • Datum der Arbeitsaufnahme
  • Bezeichnung der Position im Unternehmen und der konkreten Arbeitsfunktion
  • Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber
  • Arbeitsbedingungen
  • Art des Arbeitsvertrages (befristet / unbefristet)
  • Arbeitsordnung
  • Arbeits- und Erholungszeiten
  • Entlohnungssystem im Unternehmen und vereinbartes Gehalt
  • Arbeitsplatzabhängige Regelungen zur Sozialversicherung9

Zur Geheimhaltungspflicht wurde 2004 ein eigenes Gesetz erlassen. Der Arbeitgeber kann nun im Falle einer Verletzung der Geheimhaltungspflicht Schadenersatz verlangen oder den betroffenen Mitarbeiter kündigen10.
Russische Arbeitnehmer dürfen grundsätzlich für eine unbegrenzte Anzahl von Arbeitgebern tätig werden. Der zeitliche Rahmen für Nebenbeschäftigungen darf allerdings vier Stunden am Tag nicht überschreiten. Bei Geschäftsführern ist für die Aufnahme von Nebentätigkeiten die Genehmigung der Gesellschafter erforderlich11.

Anmerkung: Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, im Arbeitsalltag ohne Einwilligung des Arbeitnehmers die Funktion der betreffenden Stelle zu ändern. Arbeitnehmer, die mit anderen Aufgaben betraut werden als im Arbeitsvertrag beschrieben, haben grundsätzlich das Recht, die Arbeit zu verweigern. Experten raten daher an, die Beschreibungen von Arbeitsstelle und Position im Unternehmen nicht zu präzise zu fassen, um bezüglich der Personalplanung flexibler zu sein12.

Geschäftsführern werden in Russland sehr weitgehende Kompetenzen verliehen, die kaum zu begrenzen sind. Für ihre Einstellung gelten verschiedene Sonderregelungen. In Arbeitsverträgen mit Geschäftsführern kann zum einen erleichtert eine Befristung vereinbart werden und die Kündigung ist deutlich einfacher. Zudem kann ein Wettbewerbsverbot und ein Verbot von Nebentätigkeiten festgelegt werden. Die gesellschaftsrechtliche Abberufung eines Geschäftsführers hat im übrigen automatisch die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Folge.
In diesem Fall ist eine Abfindung zu zahlen, die im Arbeitsvertrag festzusetzen ist, aber mindestens drei Monatsgehälter betragen muss13.

Lohn und Gehalt sind generell zweimal im Monat auszuzahlen (zunächst ein Abschlag, später den Rest). Dies wird jedoch flexibel gehandhabt. Im Regelfall erfolgt die Bezahlung in Rubel. Lohn und Gehalt dürfen nicht unter dem offiziellen Mindestlohn liegen; in der Praxis dürfte dies aber kaum relevant sein, da der Mindestlohn mit derzeit 1.100 Rubeln (ca. 40 Euro) ohnehin weit unter dem Existenzminimum liegt, das beispielsweise für Moskau mit 5.000 Rubel angesetzt wird14.

Anmerkung: Gegenstand von Gehaltsverhandlungen ist grundsätzlich der Nettolohn. Der Arbeitgeber hat auf diesen Betrag die Einkommens- und Sozialsteuer zu addieren. Weihnachts- und Urlaubsgeld sind in Russland noch weitgehend unbekannt15.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt im allgemeinen 40 Stunden. Im Detail werden Arbeitszeitregelungen im Arbeitsvertrag festgehalten. Für Mehrarbeit gilt gesetzlich unter anderem die Regel, dass maximal vier Überstunden an zwei aufeinander folgenden Tagen erlaubt sind, im Gesamtjahr soll die Mehrarbeitszeit 120 Stunden nicht überschreiten. In der Praxis sind Überstunden längst die Regel und werden von russischen Mitarbeitern generell problemlos akzeptiert - vorausgesetzt das „Gesamtbild“ stimmt, wozu gute Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen und ein attraktives Gehalt zu zählen sind. Arbeitnehmer in Russland haben grundsätzlich ein Anrecht auf 28 Tage Urlaub (Kalendertage, nicht Werktage), von denen mindestens die Hälfte am Stück genommen werden müssen16.

Beendigung von Arbeitsverhältnissen und Kündigung

Befristete Arbeitsverhältnisse enden mit Ablauf der festgesetzten Frist, wenn sie nicht vorher in unbefristete umgewandelt wurden. Unbefristete Arbeitsverhältnisse können entweder in gegenseitigem Einvernehmen oder durch Kündigung beendet werden. Der Arbeitnehmer hat dabei eine Kündigungsfrist von lediglich zwei Wochen, die arbeitgeberseitig auch nicht verlängert werden kann. Dieser Tatbestand erschwert eine langfristige Personalplanung ebenso wie den Aufbau und Erhalt von Know-how im Unternehmen. Die Bemühungen um die Bindung bewährter Mitarbeiter ans Unternehmen wurden daher in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. Leitende Angestellte haben eine Kündigungsfrist von einem Monat.

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber ist hingegen außerordentlich problematisch, da sehr viele formale Voraussetzungen zu erfüllen sind. Bestimmten Arbeitnehmergruppen, beispielsweise Schwangeren, Müttern mit kleinen Kindern oder Gewerkschaftsmitgliedern, kann nur erschwert gekündigt werden. Generell ist für die Kündigung eines Mitarbeiters immer die Angabe eines Grundes erforderlich. Dazu zählen unter anderem:

  • Grobe Pflichtverletzung durch den Arbeitnehmer (beispielsweise Nichterscheinen oder Trunkenheit bei der Arbeit, Zerstörung oder Entwendung von Firmeneigentum etc.)
  • Eigentumsübergang an dem Unternehmen (Anmerkung: Diese Regelung findet keine Anwendung beim Wechsel der Aktionäre oder Gesellschafter)
  • Liquidation des Unternehmens, Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit
  • Personal- oder Stellenabbau
  • Mangelnde Eignung des Mitarbeiters aus gesundheitlichen Gründen oder wegen mangelhafter Qualifikation

Im Falle einer Kündigung durch den Arbeitgeber wird der Kündigungsgrund in das Arbeitsbuch des betroffenen Mitarbeiters eingetragen - ein Tatbestand, der diesem im Zweifelsfall ungelegen kommt. Dennoch wird ein Arbeitsverhältnis in Russland fast immer im Einvernehmen aufgelöst, die Zahlung einer (kleinen) Abfindung ist üblich. Diese Vorgehensweise ist für den Arbeitgeber unkomplizierter, außerdem ist es für die meisten Arbeitnehmer in Russland derzeit sehr einfach, eine neue Stelle zu finden17.

Anmerkung: Zu den formellen Voraussetzungen für eine Kündigung wegen „Stellen- oder Personalabbau“ gehört die Existenz eines so genannten Stellenplans, der alle Positionen und Stellen im Unternehmen aufführt. Wenn einem Mitarbeiter wegen „Stellenabbau“ gekündigt werden soll, muss der Arbeitgeber nachweisen, dass es im Unternehmen keine gleichwertige freie Stelle gibt, die der Arbeitnehmer ausfüllen könnte. Im Zweifelsfall ist dem Betroffenen auch eine geringer wertige Stelle anzubieten. Zudem darf das Unternehmen nach Kündigung des Mitarbeiters die wegfallende Position innerhalb einer bestimmten Frist nicht wieder neu einrichten. Wenn als Kündigungsgrund „Personalabbau“ angegeben wird, so ist nachzuweisen dass das Unternehmen tatsächlich mit weniger Mitarbeitern auskommt18.

Arbeitnehmerrechte und Arbeitsschutz

Das russische Arbeitsrecht gilt insgesamt nach wie vor als relativ arbeitnehmerfreundlich. Bestimmten Arbeitnehmergruppen, insbesondere Schwangeren, Müttern, Behinderten und Mitarbeitern von Gewerkschaften werden Sonderrechte eingeräumt. Diese betreffen unter anderem die Arbeitszeit- und Urlaubsregelung.
Auf die Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen durch ausländische Unternehmen wird in Russland recht genau geachtet. Besonders wichtig ist es, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter über die Sicherheitsvorschriften im Unternehmen informiert. Die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter müssen auf Kosten des Unternehmens erfolgen, und die Arbeitsplätze müssen den festgelegten sanitären und hygienischen Anforderungen entsprechen. Werden bei einer Überprüfung durch die Arbeitsinspektion Mängel festgestellt, kann dies ernste verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen haben.

Sozial- und Rentenversicherung in Russland

Der Arbeitgeber ist gemäß Artikel 22 ArbGB verpflichtet, für seine Mitarbeiter Abgaben zur Sozialversicherung zu leisten. Die Arbeitnehmer selbst zahlen keine Sozialbeiträge. Die so genannte Einheitliche Sozialsteuer (im folgenden mit „ESS“ bezeichnet) beinhaltet die Abgaben zur Sozialpflichtversicherung, zur Kranken- und Rentenversicherung. Die Steuersätze für die „ESS“ sind degressiv gestaltet: Bei Jahreseinkommen bis 280.000 Rubel liegt der Steuersatz bei 26 Prozent, bei Jahreseinkommen über 280.000 Rubel bis 600.000 Rubel bei 10 Prozent und zwei Prozent bei einem Jahreseinkommen von über 600.000 Rubel.
Der Arbeitgeber muss die „ESS“ nicht nur für russische, sondern auch für ausländische Arbeitnehmer zahlen. Ein Teil der „ESS“ wird zur Rentenversicherung der Arbeitnehmer abgeführt.

Lohnsteuer

Steuerresidenten, also natürliche Personen, die sich mindestens 182 Tage im Jahr in der Russischen Föderation aufhalten, zahlen 13 Prozent Einkommenssteuer. Wenn die jährliche Aufenthaltsdauer in der Russischen Föderation den Zeitraum von 182 Tagen unterschreitet, liegt der Einkommenssteuersatz bei 30 Prozent19.

Exkurs: Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte in Russland

Nicht in jedem Fall wird es ausländischen Investoren in Russland gelingen, sämtliche Positionen im Tochter- oder Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Arbeitskräften zu besetzen. Bei der Entsendung von ausländischen Arbeitskräften nach Russland ist jedoch eine Vielzahl von Regelungen zu beachten, die sich aus dem Sozialversicherungsrecht ergeben. Zudem benötigen ausländische Arbeitskräfte vor der Aufnahme ihrer Tätigkeit in Russland eine individuelle Arbeitserlaubnis. Auch der Arbeitgeber vor Ort muss für diesen konkreten Mitarbeiter eine Arbeitserlaubnis für seinen Betrieb beantragen. Zur Einholung der Arbeitserlaubnis sind eine ganze Reihe von Dokumenten vorzulegen, darunter die Ergebnisse medizinischer Tests. Für die Beantragung einer Arbeitserlaubnis für ausländische Arbeitnehmer in Russland sollte ein Zeitraum von rund drei Monaten einkalkuliert werden20.



Teil II: Personalmanagement in Russland

Arbeitsmarkt und Personalsuche in Russland

 

Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Fach- und Führungskräfte, insbesondere solche mit Fremdsprachenkenntnissen, ist in den Metropolen Moskau und St. Petersburg mittlerweile recht angespannt. Dazu hat das wachsende Engagement ausländischer Unternehmen auf dem russischen Markt beigetragen, aber auch die Tatsache, dass inzwischen auch russische Unternehmen attraktive Gehälter und gute Karriereperspektiven bieten können. Die Mitarbeiterfluktuation ist hoch, begünstigt durch die arbeitnehmerfreundlichen Kündigungsfristen. Die Investitionen in die Mitarbeiterbindung sind demzufolge in den vergangenen Jahren enorm gestiegen.

Das Ausbildungsniveau in Russland gilt generell als gut. Im Bereich Wissenschaft und Forschung hatte bereits die Sowjetunion weltweit einen guten Ruf. Der Bedarf auf dem Arbeitsmarkt hat sich seitdem allerdings extrem geändert: Besonders begehrt sind inzwischen technische Fachkräfte, Fach- und Führungskräfte im Bereich Vertrieb und Marketing, IT-Spezialisten sowie teilweise Ingenieure. Beispielsweise bei den ausländischen Automobilherstellern, darunter Ford, Toyota, Volkswagen, Nissan und andere, aber auch in anderen Branchen herrscht eine starke Nachfrage an Technikern, Programmierern, Metallbearbeitern, Schlossern, Drehern etc. Auch im Bauwesen kann der Bedarf an Fachkräften oft kaum gedeckt werden.
Die Ausbildungskapazitäten in diesen und anderen Bereichen sind in Russland noch unzureichend21. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Rekrutierung von Fach- und Führungskräften. So sind inzwischen alle international tätigen Personalberatungen vor Ort präsent. Zu den wichtigsten gehören Jacobi & Partner, Ankor, Ward Howell International, Kelly Services CIS, Manpower CIS und Kienbaum Consulting. Ein weiterer möglicher Weg ist die Personalsuche über das Internet. Im World Wide Web sind nicht nur die Personalberatungen vertreten, es gibt auch reine Internet-Jobbörsen. Zu den bekanntesten gehören http://www.job.ru und http://www.jobsearch.ru.
Alternativen zur Internetsuche und zu den Personalberatungen stellen Jobanzeigen in russischen Zeitungen, darunter der Wirtschaftszeitung Vedomosti oder die englischsprachige Moscow Times, und Recruitingbörsen dar. Eine nicht zu unterschätzende Informationsquelle sind zudem persönliche Kontakte. Bei der Besetzung von Führungs- und Spitzenpositionen ist die Direktansprache vorherrschend22.

Lohnentwicklung in Russland

Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Kräfte ist insbesondere in Moskau und St. Petersburg ein „Arbeitnehmer-Markt“, die Löhne sind daher in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In Moskau liegen sie zudem rund dreimal höher als in der Provinz.

Einige Beispiele für Löhne und Gehälter: (Angaben von Ende 2006)

Vertriebsmanager

1.300 - 1800 Euro (Fixgehalt)

Vertriebsrepräsentanten

(Qualifikation: technische Hochschulbildung, betriebswirtschaftliches Verständnis, Vertriebsorientierung, Fremdsprachenkenntnisse)

2.000 Euro (Fixgehalt)

Sekretärin, Assistentin

700 - 1.300 Euro

Office Managerin:

Buchhalter

1.000 - 1.500 Euro (Arbeitgeber: kleine GmbH)

Geschäftsführer

ab 3.000 Euro23

Beispiele für Löhne und Gehälter für junge Fachkräfte (St. Petersburg) in US Dollar:

Programmierer

ab 1.500

Ingenieure

ab 1.000

Marketingleute24

ab 700

Beispiele für die bestbezahlten Berufe in ausländischen Unternehmen (US Dollar / Monat)25

Maximales Angebot

Minimales Angebot

Marketing / Werbung / PR

11.000

5.500

Hochrangige Führungskraft:
Banken / Investitionen / Leasing

10.000

4.500

Hochrangige Führungskraft:
Buchhaltung / Finanzen

8.750

4.000

Hochrangige Führungskraft:
Fertigung

5.875

3.250

Hochrangige Führungskraft:
Verwaltungspersonal

5.000

2.250

Hochrangige Führungskraft:
Manager IT / Telekommunikation (mit Mitarbeiterführung)

3.875

1.625

Juristen, Fachkraft (> 1 Jahr Berufserfahrung)

2.050

1.200

Fachkraft Fertigung (> 1 Jahr Berufserfahrung,
keine Mitarbeiterführung)

1.750

900


Beispiele für die bestbezahlten Berufe in russischen Unternehmen (maximales Angebot in US Dollar / Monat) nach Angaben von Kelly Financial Ressources26

Russ. Groß- Unternehmen

Russ. Unt. mittelgroß

Ausländ. Unternehmen

Juristen
Hochrangige Führungskraft

6.000

2.500

6.000

Personalverwaltung / -training
Hochrangige Führungskraft

4.000

3.500

4.000

Manager Marketing / PR / Werbung - mit Mitarbeiterführung

4.000

2.000

4.000

Transport / Logistik
Hochrangige Führungskraft

3.000

2.500

8.000

Bauwesen
Hochrangige Führungskraft

2.500

2.000

4.000

Fachkraft Buchführung / Finanzen
(> 1 Jahr Berufserfahrung, keine Mitarbeiterführung)

1.000

800

1.800

Verwaltungspersonal
Ohne Berufserfahrung

800

900

1.000

Fachkraft IT
(>1 Jahr Berufserfahrung, keine Mitarbeiterführung

500

450

800

Diese Angaben sind grobe Richtwerte; tendenziell steigen Löhne und Gehälter weiter, insbesondere für erfahrene Fach- und Führungskräfte mit speziellem Know-how. Weitere aktuelle Angaben zu Gehältern für verschiedene Berufe sind unter anderem im Internet über die Jobbörsen www.job.ru oder www.joblist.ru zu finden (in russischer Sprache). Grundsätzlich bietet sich für Unternehmen in Moskau oder St. Petersburg die Alternative an, Mitarbeiter aus der Provinz einzustellen. Arbeitsrechtlich ist dies unproblematisch, allerdings brauchen diese Mitarbeiter eine Arbeitserlaubnis für die jeweilige Stadt. Zudem müssen sie sich in ihrer neuen „Wahlheimat“ offiziell registrieren. Da die Stadtregierung von Moskau bemüht ist, den Zuzug zu begrenzen, wird ihnen dies nicht einfach gemacht.

Mitarbeiterführung und Kommunikation im betrieblichen Alltag

Bei russischen Managern und Mitarbeitern sind eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Denkmustern erkennbar, die Einfluss auf die Zusammenarbeit im Unternehmen haben. Im Folgenden werden die prägnantesten Verhaltensmuster kurz erläutert:

Personen- versus Sachorientierung

Im Gegensatz insbesondere zu Deutschen dominiert bei Russen die Personen- gegenüber der Sachorientierung. Die Herstellung positiver menschlicher Beziehungen zu Geschäftspartnern und Kollegen hat in Russland einen sehr hohen Stellenwert, ist oft sogar Voraussetzung für erfolgreiche unternehmerische Arbeit. Persönlichkeit und Privatleben russischer Arbeitnehmer bleibt im geschäftlichen Alltag nicht so sehr „vor der Tür“ wie es in Deutschland im allgemeinen der Fall ist.

Hintergrund: Sowjetische Betriebe unterlagen in der Vergangenheit in keiner Weise echten Wettbewerbsbedingungen. Die Betriebe waren personell überbesetzt, die Leistung des einzelnen spielte eine wesentlich geringere Rolle als dies heute der Fall ist. Das menschliche Miteinander, gerade in einem Alltagsumfeld, in dem viel organisiert und improvisiert werden musste, spielte eine wichtige Rolle. Privatleben und Arbeitsalltag wurden weit weniger strikt getrennt als dies gerade in Deutschland üblich ist27. Die Auswirkungen der in Russland vorherrschenden Personenorientierung sind auch in der Kommunikation erkennbar. Während gerade bei Verhandlungen für die deutsche Seite Kommunikation in erster Linie der Transportierung von Sachinhalten dient, ist der russische Gesprächsstil emotionaler und persönlicher28.

Individualismus versus Kollektivismus

Das Gruppendenken ist bei Russen generell stärker ausgeprägt als bei Deutschen - zumindest wenn es um die Kleingruppe, das „Kollektiv“, geht. Bis heute sind auch im Arbeitsumfeld teilweise unter den Mitarbeitern ein starker Zusammenhalt und ein Gemeinschaftsgefühl erkennbar, das seinen Ausdruck unter anderem in gemeinsamen Aktivitäten findet. Mit einem rein aufgabenorientierten westlichen Team-Gedanken ist dies jedoch nicht gleichzusetzen.

Hintergrund: Die Lebensbedingungen in Russland haben dem einzelnen ein „Überleben“, ein Zurecht- oder gar ein Fortkommen schon immer schwer gemacht. Auch in der Sowjetzeit waren die Menschen in ihrem Alltag auf gegenseitige Hilfe und Solidarität angewiesen. Zudem war jeder Bürger in verschiedene organisierte Lebenswelten eingebunden. Ob Kindergarten, kommunistischer Jugendverband, Partei das Kombinat, in dem man oft ein Leben lang tätig war: Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe war elementar, und das Halten an die Regeln dieser Gruppen war quasi überlebenswichtig. Ein „Ausscheren“ wurde sanktioniert, die Beschränkung individueller Freiheiten wurde toleriert, wenn auch nicht immer freiwillig29.

Hierarchie - oder „Natchal’nik“-Denken

Das russische Denken und Verhalten ist deutlich hierarchieausgeprägter als das deutsche. Russische Mitarbeiter, auch teilweise Angehörige des mittleren Managements, lassen oft wenig Bereitschaft erkennen, Entscheidungen zu treffen, sondern delegieren diese Aufgabe an die nächst höhere Ebene. „Soft skills“ wie Eigeninitiative und die Übernahme von Verantwortung sind demnach bei russischen Mitarbeitern teilweise unterentwickelt. Mit eigenen Vorschlägen oder Initiativen sind viele von ihnen nach wie vor zögerlich. Von Vorgesetzten wird allgemein ein eher autoritärer Führungsstil erwartet. Bei jüngeren Mitarbeitern ist in diesem Bereich jedoch eine Angleichung an westliche Einstellungen erkennbar.

Hintergrund: Sowohl die vorrevolutionäre russische Gesellschaft (bis 1917) wie auch die zur Zeit der Sowjetunion herrschenden Strukturen waren sehr stark von Hierarchien dominiert - lediglich die Kriterien, nach denen jemand zur herrschenden Klasse gehörte, unterschieden sich. Ohne Anweisung zu handeln, aus der Masse heraus durch Eigeninitiative aufzufallen, hatte oft eher negative Auswirkungen für den einzelnen. Noch heute wird die „starke Hand“, die alles regelt, als durchaus positive Kraft angesehen. Das prägt bis heute die Erwartungshaltung gegenüber Vorgesetzten. Von ihm / ihr werden konkrete Anweisungen und Entscheidungen, aber auch Kritik und Lob erwartet. Insbesondere in Krisensituationen wird von Vorgesetzten Rückgrat und Entschlossenheit zum „Durchgreifen“ erwartet30.

Verhältnis zur Zeit

Russen haben im Allgemeinen ein anderes Verhältnis zur Zeit als Deutsche. Pünktlichkeit und eine straffe Planung hat in deutschen Unternehmen einen weit höheren Stellenwert als es in Russland der Fall ist. Demgegenüber ist bei den meisten Russen eine höhere Bereitschaft zur Ableistung von Überstunden erkennbar - insbesondere dann, wenn die Perspektiven im Unternehmen einen solchen Einsatz lohnend erscheinen lassen31.

Bindung russischer Mitarbeiter an das Unternehmen

Russische Mitarbeiter - insbesondere die jüngere, häufig sehr gut ausgebildete Generation - lassen bei ihrer Arbeit häufig eine sehr hohe Motivation erkennen. Die Bindung an den konkreten Arbeitgeber ist jedoch oft niedriger als in Deutschland. Die gesetzlichen Regelungen zur Kündigung, die von Seiten des Arbeitnehmers innerhalb von 14 Tagen vollzogen werden kann, kommen dieser Haltung entgegen. Gerade die begehrten Fach- und Führungskräfte in Russland haben bezüglich ihrer Karriereaussichten oft sehr konkrete und auch hohe Erwartungen an den Arbeitgeber. Lassen sich diese nicht realisieren, wird der Arbeitgeber schneller gewechselt als dies in Deutschland der Fall (und möglich) ist32.
Als geeignete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung werden ein möglichst leistungsorientiertes Entlohnungssystem und die Gewährung von „benefits“ zusätzlich zum Gehalt empfohlen. Besonders beliebt ist die Finanzierung von Krankenversicherungen bzw. medizinischen Behandlungen, Incentives wie beispielsweise die Mitgliedschaft in Sportclubs, die Überlassung von Handys, Firmenwagen und die Finanzierung von Mahlzeiten. Gerade die Finanzierung von Krankenversicherungen hat zusätzliche Vorteile: Bei den gesetzlichen Versicherungen ist die Behandlung in den Polikliniken mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, private Versicherungen gewähren eine schnellere und bessere Versorgung.

Neben den monetären Anreizen gibt es noch eine Vielzahl von Faktoren, die motivationsfördernd sind. Dazu zählen in wesentlichem Maße ein positives Arbeitsklima und gute Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens. Auch die Persönlichkeit des Geschäftsführers spielt eine wichtige Rolle. Ein charismatischer Chef kann bei seinen Mitarbeitern durchaus die Wechselneigung in ein anderes Unternehmen deutlich verringern. Wichtig ist es auch, russische Mitarbeiter möglichst intensiv in die Kommunikation mit der ausländischen Unternehmenszentrale einzubinden und die Möglichkeit von Schulungen in der Zentrale zu bieten. Investitionen in die fachliche Qualifikation der Mitarbeiter sind generell geeignet zur Bindung ans Unternehmen. Insgesamt ist es wichtig, bei den russischen Mitarbeitern ein Gefühl der Identifikation, der Verbundenheit mit dem Unternehmen zu schaffen. Neben den „harten“ Faktoren wie Gehalt und Incentives spielt dies eine nicht zu unterschätzende Rolle33.

Aus- und Weiterbildung: Wo sehen ausländische Unternehmer Bedarf?

Wie erwähnt bietet der Arbeitsmarkt im Bereich der Forschung und Entwicklung eine Vielzahl exzellent ausgebildeter Fachkräfte. Junge Nachwuchskräfte mit einem Studienhintergrund und Berufserfahrung aus Finanzen / Controlling sowie Vertrieb und Marketing werden zahlreicher, dennoch gibt es gerade in letzterem Bereich noch Nachholbedarf. Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnisse sind in den Metropolen in der Regel verfügbar; bei den jüngeren gut ausgebildeten Russen können meist recht gute Englisch-, manchmal auch Deutschkenntnisse vorausgesetzt werden. In den russischen Regionen besteht hier oft noch Schulungsbedarf.
Aufgrund der sozialen und gesellschaftlichen Vorprägung (siehe oben) konstatieren ausländische Investoren bei ihren russischen Mitarbeitern häufig Mängel im Bereich Management und Leadership. Kompetenzen im Bereich Teambuilding und Teamleitung sind ebenfalls noch nicht so weit entwickelt wie im Westen. Weitere Felder, die durch Training optimiert werden können, sind unter anderem: Kundenservice, Konfliktbewältigung, Projekt- und Zeitmanagement und Kommunikation34.
Erwähnt werden sollte in diesem Zusammenhang, dass auch bei ausländischen Mitarbeitern, die nach Russland entsandt werden, eine intensive Vorbereitung auf ihre Tätigkeit und ein entsprechendes interkulturelles Training erforderlich ist, wenn der Aufenthalt im Land erfolgreich sein soll.

Literaturverzeichnis

1 Quelle: Gespräch mit Dr. Rainer Wedde, Rechtsanwalt und Partner, BEITEN BURKHARDT Moskau,
2 ebda., BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH: Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, 2005, S. 1-2
3 Gespräch mit Dr. Rainer Wedde, Rechtsanwalt und Partner, BEITEN BURKHARDT, Moskau; Elena Balashova, Dr. Rainer Wedde: Aktuelles Arbeitsrecht in Russland, in: Business Guide Deutschland Russland, Wegweiser GmbH, Berlin 2006
4 BEITEN BURKHARDT: Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, S. 6
5 Ebda., S. 21
6 Ebda., S. 8
7 Business Guide Deutschland Russland, S. 110-111
8 Sergej Frank, Partner Kienbaum Executive Consultants GmbH: „Karriere machen im Land des Bären“, S. 2
9 BEITEN BURKHARDT: Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, S. 9
10 Business Guide Deutschland Russland, S. 112
11 Ebda.
12 BEITEN BURKHARDT: Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, S. 9
13 Gespräch mit Dr. Rainer Wedde, BEITEN BURKHARDT Moskau; Business Guide Deutschland Russland, S. 112-113; Sebastian Meissner, Dr. Rainer Wedde, BEITEN BURKHARDT Moskau, in: Ost-West-Contact, 9/2006, S. 64
14 Informationen von Dr. Rainer Wedde, BEITEN BURKHARDT Moskau
15 Sergej Frank: „Karriere machen im Land des Bären“, S. 3-4
16 Informationen von Dr. Rainer Wedde, BEITEN BURKHARDT Moskau; Businesss Guide Deutschland Russland, S. 111
17 Ebda.; Business Guide Deutschland Russland, S. 112; BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH: Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, S. 16-19
18 BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Arbeitsrecht in der Russischen Föderation, S. 17
19 Ebda., S. 43 ff.
20 Business Guide Deutschland Russland, S. 113
21 Informationen von Prof. Vladilen Bystrowv, Leiter Kontaktbüro der baden-württembergischen Wirtschaft in St. Petersburg, www.zmm.spb.ru
22 Managerwissen kompakt: Russland, München / Wien 2006, S. 63-65; Sergej Frank: Karriere machen im Land des Bären, S. 2
23 Anmerkung: Bei den genannten Beträgen handelt es sich um Nettogehälter. Quelle: Verbandsnachrichten Nr. 5, Verband der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation, Moskau, September / Oktober 2006
24 Informationen von Prof. Vladilen Bystrow, Leiter Kontaktbüro der baden-württembergischen Wirtschaft in St. Petersburg (2006)
25 Quelle: http://rating.rbc.ru (russisch), 26.12.2005, Angaben exkl. Prämien, Sozialleistungen und Provisionen
26 Quelle: http://rating.rbc.ru, 26.12.2005
27 Tatjana Yoosefi, Alexander Thomas: Beruflich in Russland. Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungskräfte, Göttingen 2003, S. 70-71
28 Managerwissen kompakt, S. 48-49
29 Barbara Löwe: Kulturschock Russland, Bielefeld 2002, S. 99; Yoosefi / Thomas: Beruflich in Russland, S. 46-47
30 Yoosefi / Thomas: Beruflich in Russland, S. 33-34; Sergej Frank: Karriere machen im Land des Bären, S. 1; Managerwissen kompakt, S. 47-48; Löwe: Kulturschock Russland, S. 96-97; Gespräche unter anderem mit Hubert Pandza, Mitglied im Aufsichtsrat des Reifenherstellers Amtel-Vredestein, ehemaliger Business Director Russland / Zentralasien bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, London; Waltraud Gehrig, Geschäftsführerin Gehrig Consulting, Moskau
31 Managerwissen kompakt, S. 46-47; Ost-West-Contact 9/2006, S. 64; Yoosefi / Thomas: Beruflich in Russland, S. 96-97
32 Ost-West-Contact 9/2006, S. 64
33 Informationen von Hubert Pandza, und Waltraud Gehrig (siehe Anmerkung 29)
34 Ebda.